Schmerzen

Regelschmerzen – was tun?

Regelschmerzen sind die Frauen kein Fremdwort. Wie man ihnen sanft begegnet, weiß die Apothekerkammer Hamburg.

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Regelschmerzen sind fast allen Frauen aus eigener Erfahrung bekannt. Denn jede Frau leidet während der Menstruation mehr oder weniger unter ausgeprägten Beschwerden.  Nicht immer sind Schmerzmittel nötig. Wie Frauen mit ihren Beschwerden am besten umgehen, erfahren Sie in diesem Blog-Artikel.

So bereitet sich der Körper auf eine Schwangerschaft vor

Der Körper der Frau bereitet sich ab der Pubertät bis zu 500-mal auf eine Schwangerschaft vor. Jedes Mal wird die Schleimhaut der Gebärmutter mit Hormonen, Nährstoffen und Vitaminen aufgebaut. Kommt es nicht zur Einnistung einer Eizelle, stößt der Körper die Schleimhaut wieder ab.

Regelschmerzen – wann zum Arzt

Schmerzen im Unterbauch und das Gefühl von Aufgeblähtheit gehören dazu.  Gynäkologen raten: Wer über mehrere Tage regelmäßig Schmerzmittel braucht, sollte zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn die Beschwerden plötzlich schlimmer werden. Ursachen können Zysten oder Myome sein.

Regelschmerzen – das hilft

Bei Medikamenten sind Ibuprofen und Naproxen die Mittel der ersten Wahl. Naproxen wirkt länger und etwas besser, führt aber eher zu Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden. Laut einer Studien-Übersicht kann auch Magnesium bei regelmäßiger Einnahme Regelschmerzen spürbar lindern.

Lesen Sie dazu auch den Blog-Artikel Schmerzmittel richtig einnehmen.

Auch Ingwer-Extrakt, Vitamin B1, Präparate mit Mönchspfeffer, Traubensilberkerze und Gänsefingerkraut sowie krampflindernde Teemischungen können helfen. Als hilfreich gelten außerdem Sport, Yoga, Entspannungsübungen sowie Wärme. Praktisch für unterwegs sind spezielle Wärmepflaster bei Regelschmerzen.

Tamponkrankheit?

In der Scheide vergessene Tampons können das toxische Schock-Syndrom mit schweren Folgen auslösen. Denn vor allem stark saugfähige Tampons begünstigen wohl die Toxinausschüttung bestimmter Bakterien und erleichtern den Übertritt in die Blutlaufbahn. Manche Frauen sind besonders anfällig. Meist führt ein Tampon, der zu lange in der Scheide bleibt, aber nur zu Juckreiz und Brennen sowie übelriechendem Ausfluss. Wichtig: den Tampon regelmäßig wechseln. Hersteller empfehlen eine maximale Tragzeit von acht Stunden.

Quelle: Wort und Bild  Verlag

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