Kalt, nass, ungemütlich: Im Winter ist unsere Gesundheit vielen Herausforderungen ausgesetzt. Wie man sich bei Hamburger Schietwetter am besten vor einem Kälteschaden schützt, was bei einer leichten Erfrierung hilft und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Unterkühlung angezeigt sind, erfahren Sie in unserem Blog-Artikel.

Kälteschaden der Haut vorbeugen

Trockene Heizungsluft, kalter Wind, Schnee, Graupelschauer. Vor allem das Gesicht und die Hände werden im Winter ordentlich strapaziert. Außerdem produzieren die Hautdrüsen weniger Fett, wenn die Temperaturen fallen. Die unangenehme Folge: juckende, schuppende und gespannte Haut. Die tägliche Hautpflege sollte der Witterung angepasst werden. Eine reichhaltige Nachtcreme, die schon morgens aufgetragen wird, Handbalsam, ein Pflegestift für die Lippen und eine reichhaltige Bodylotion sind jetzt angesagt. Damit die Haut optimal versorgt wird, sind Salben & Co. mit einem höheren Fettanteil und weniger Feuchtigkeit empfehlenswert.

Sie möchten noch mehr zur Pflege der Winterhaut wissen? Lesen Sie unserem Blog-Artikel Tricks bei trockener Haut.

Kälte im Zwiebellook trotzen

Ob beim Winterspaziergang an Alster oder Elbe oder an normalen Arbeitstagen: Das sogenannte Layering, das Schichten der Kleidung, bietet im Winter die größtmögliche Flexibilität. Draußen hält der Zwiebellook schön warm, drinnen kann man sich dann der einen oder anderen Schicht entledigen. Besonders der Oberkörper sollte übrigens immer gut gewärmt sein. Die Lagen aus T-Shirt, Pullover und Jacke dürfen allerdings nicht zu eng sitzen. Und: Je weiter unten das Kleidungsstück, desto leichter sollte der Stoff sein. Schal, Handschuhe und Mütze vervollständigen das Winteroutfit. Über den Kopf geht übrigens die meiste Wärme verloren, unterwegs ist die Mütze Pflicht, das gilt auch beim Sport. Hobbysportler sind außerdem mit passender Funktionsunterwäsche gut beraten.

Erfrierung: Lokaler Kälteschaden

Von vielen immer wieder unterschätzt: welche Auswirkungen Kälte haben kann. Leichte Erfrierungen der Füße in nassen Schuhen sind schon bei Temperaturen weit über null Grad möglich! Ein Warnsignal für eine Erfrierung: Gefühllosigkeit in den Zehen, den Fingern, der Nase oder an den Ohren. Wird bei Kälte die Blutzufuhr beeinträchtigt, kann es zu einem lokalen Kälteschaden kommen. Rundliche weiße Flecken deuten auf eine leichte Erfrierung im Gesicht hin. Sie können bereits durch das Auflegen warmer Hände behutsam erwärmt werden. Sind Finger und Hände betroffen, können sie zwischen den Oberschenkeln vorsichtig aufgewärmt werden. Helfer in der Not: ein kleiner Taschenwärmer aus der Apotheke, der bei Kälte aktiviert werden kann. Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen oder Diabetes, aber auch bestimmte Medikamente können das Risiko einer Erfrierung übrigens erhöhen. Bei Unsicherheiten weiß der Apotheker Rat.

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Unterkühlung: Körperkerntemperatur betroffen

Bei einer Unterkühlung ist die Körperkerntemperatur aus dem Gleichgewicht geraten und unter 35 Grad gesunken. Und das kann lebensbedrohlich werden. Erste Symptome: Der Betroffene zittert, die Atmung und der Herzschlag werden schneller. Da hilft nur: schnellstens raus aus der Kälte! Je weiter die Temperatur abfällt, desto mehr fährt der Körper seine Funktionen herunter – im schlimmsten Fall bis zum Atem- und Kreislaufstillstand! Schnelles Handeln hat höchste Priorität. Zunächst gilt jedoch: Ruhe bewahren und den Notruf wählen. Den Unterkühlten von nasser oder kalter Kleidung befreien und dann vor allem den Oberkörper mit Decken oder Jacken wärmen. Warme gezuckerte Getränke helfen „von innen“. Keine gute Idee: dem Betroffenen Alkohol einflössen oder sehr schnell wärmen, zum Beispiel direkt an der Heizung. Das kann zu Herzrhythmusstörungen führen.