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Neues Medikament einnehmen

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Ein neues Medikament wird von vielen Patienten erstmal skeptisch beäugt – manche Patienten nehmen das neu verschriebene Präparat aus falsch verstandener Vorsicht vielleicht gar nicht erst ein. Andere lesen den Beipackzettel und lassen sich von aufgeführten, möglichen Nebenwirkungen abschrecken oder ändern die Dosierung auf eigene Faust. Warum das keine gute Idee ist und wie Patienten die Scheu vor einem neu verschriebenen Arzneimittel verlieren, erfahren Sie in unserem Blog-Artikel.

Neues Medikament einnehmen: Beraten lassen

Holen Patienten ihr neu verschriebenes Arzneimittel in der Apotheke ab, sollten sie sich direkt beraten lassen. Als Arzneimittelfachexperte kann der Apotheker nicht nur die richtige Anwendung und Dosierung des Medikamentes erklären. Im persönlichen Gespräch werden auch mögliche Neben- und Wechselwirkungen mit bereits eingenommenen Präparaten unter die Lupe genommen. So werden alle Fragen direkt beantwortet und Unklarheiten beseitigt, sodass der Patient sicher mit dem neuen Medikament umgehen kann. Die Beratung sollte übrigens auch bei allen Präparaten in Anspruch genommen werden, die nicht vom Arzt verordnet wurden.

Was tun, wenn Antibiotika verschrieben wurden? Die wichtigsten Fragen beantworten wir in unserem Gesundheits-Schnack.

Neues Medikament: Was tun bei Nebenwirkungen?

Es kann immer mal wieder vorkommen, dass ein Medikament nicht gut vertragen wird. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass Patienten auf eigene Faust das verordnete Präparat einfach absetzen sollten. Doch oft kann der Arzt ein anderes verschreiben, zum Beispiel mit einem anderen Wirkstoff. Bei Unverträglichkeiten gilt daher: einen neuen Arzttermin machen. Bei schweren Krankheiten können leichte Unverträglichkeiten manchmal das kleinere Übel sein und sollten hingenommen werden, führt das Medikament doch zur Heilung oder zur wesentlichen Verbesserung des Krankheitszustandes. Auf Wunsch des Patienten bespricht der Apotheker die Therapie auch gerne mit dem verordnenden Arzt, um die bestmögliche Lösung für den Patienten zu suchen.

Viele Medikamente, und nun?

Je mehr Tabletten verordnet werden, desto seltener halten sich Patienten an die Empfehlungen des Arztes und nehmen schlimmstenfalls manche Medikamente gar nicht ein. Um den Überblick zu behalten, hilft ein Medikationsplan. Hier werden nicht nur die eingenommenen Arzneimittel aufgelistet, sondern auch die Zeitpunkte und Dosierungsvorgaben. Der Plan ist eine große Hilfe, wenn es darum geht, ein neues Medikament regelmäßig einzunehmen.

Wie Sie mehrere Medikamente sicher einnehmen, lesen Sie in unserem Artikel
rund um den Medikationsplan

Rituale helfen bei der Medikamenteneinnahme

Damit der Therapieerfolg des neuen Medikaments sichergestellt wird, muss es regelmäßig eingenommen werden. Hilfreich ist es, anhand des Medikationsplans die Einnahme zu ritualisieren. Der Plan sollte als Erinnerungshilfe auch sichtbar sein und zum Beispiel am Kühlschrank hängen. Auch bunte Klebezettel am Schreibtisch oder am Spiegel im Bad können helfen, die Einnahme des neuen Medikamentes einzuüben.

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