Du willst einen abwechslungsreichen Job, bei dem du jeden Tag die unterschiedlichsten Menschen treffen und Verantwortung übernehmen kannst? Dann ist eine Karriere als Apotheker genau das Richtige!

Apotheker sind Experten für Arzneimittel. Sie beraten Patienten oder Ärzte, versorgen die Bevölkerung mit Medikamenten oder stellen diese selbst her. Damit übernehmen sie große Verantwortung für die Gesundheit von anderen. Eine gewissenhafte Arbeitsweise und eine gute Auffassungsgabe sind dazu unerlässlich. Um die Patienten optimal zu beraten, müssen sie sich gut in die Lage anderer hineinversetzen und selbstsicher auf Menschen zugehen können. Dazu arbeiten Apotheker nicht nur in der Apotheke vor Ort sondern auch in der Forschung, der Industrie, in Krankenhäusern oder bei der Bundeswehr.

Der Karriere-Weg zum Apotheker

Wer sich für ein Pharmaziestudium interessiert, benötigt in der Regel ein erfolgreich bestandenes Abitur. Unter Umständen kann eine Bewerbung aber auch dann von Erfolg gekrönt sein, wenn bereits berufliche Qualifikationen vorliegen. So ist es zum Beispiel auch für ausgebildete und berufserfahrene pharmazeutisch-technische Assistenten möglich, sich für ein Pharmaziestudium zu bewerben. Bewerbungen für den zulassungsbeschränkten Hamburger Studiengang Pharmazie werden zentral über das Portal www.hochschulstart.de verwaltet. An der Uni Hamburg startet der Studiengang im Wintersemester. Alt-Abiturienten, die ihre Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar in der Tasche hatten, müssen ihre Unterlagen daher spätestens zum 31. Mai eingereicht haben. Neu-Abiturienten haben bis zum 15. Juli Zeit. Wer erfolgreich zum Studium zugelassen wurde, den erwarten in den nächsten fünf Jahren drei große Bereiche: Das Grundstudium, das Hauptstudium und die praktische Ausbildung.

Das Grundstudium

Im Grundstudium lernen die Studierenden allgemeine, organische und anorganische Chemie sowie die Grundlagen der pharmazeutischen Biologie und der Humanbiologie. Daneben beinhaltet der erste Abschnitt des Studiums die Grundlagen der Physik, der physikalischen Chemie, der Arzneiformenlehre sowie der pharmazeutischen Analytik. In der vorlesungsfreien Zeit steht ein achtwöchiges Praktikum auf dem Programm. In dieser sogenannten Famulatur bekommen die angehenden Pharmazeuten einen ersten Einblick in die spätere Berufspraxis.

Das Hauptstudium

Nach zwei Jahren Grundstudium folgt das ebenfalls auf zwei Jahre festgesetzte Hauptstudium. In dieser Zeit steht für die Studierenden unter anderem pharmazeutische und medizinische Chemie sowie pharmazeutische Analytik und pharmazeutische Technologie/ Biopharmazie auf dem Lehrplan. Außerdem werden Inhalte aus den Bereichen Pharmakologie und Toxikologie sowie klinischer Pharmazie behandelt.

Die Praxis

Auf das Grund- und Hauptstudium folgt eine zwölfmonatige praktische Ausbildung. Davon müssen mindestens sechs Monate in einer öffentlichen Apotheke absolviert werden. Die restliche Zeit kann bei Interesse aber auch an anderer Stelle geleistet werden. Möglich sind etwa Krankenhausapotheken, Bundeswehrapotheken oder die pharmazeutische Industrie. Nach dem Bestehen des 3. Staatsexamens können die jungen Pharmazeuten ihre Approbation beantragen. Nur mit dieser dürfen sie sich ganz offiziell Apotheker nennen und den Beruf somit uneingeschränkt ausüben.