Die Möwe Lüttje Duddkopp segelt an einem heißen Sommertag über die Alster. Schon früh am Morgen ist es drückend warm gewesen. Jetzt flirrt die Hitze über den Dächern von Hamburg. „Wat för een Wärme! Hoffentlich hält de Familie Schulz sich in’n Schaduw op“, murmelt sie und biegt über die Elbchaussee Richtung Altona ab.
Im Hinterhof des Hauses der Schulzens entdeckt die Möwe den kleinen Finn und seine Schwester Svea, die lachend im Planschbecken tollen. Ihre bunten Badetiere schaukeln auf dem Wasser, Spritzer fliegen durch die Luft. Doch beim Näherkommen bemerkt Lüttje Duddkopp, dass Svea langsamer wird. Sie reibt sich die Schultern, verzieht das Gesicht und tritt vorsichtig aus dem Wasser.
Gut vorbereitet in den Urlaub: Diese Präparate gehören in die Reiseapotheke
Ihre Haut ist gerötet. An den Oberarmen hat sich eine unregelmäßige Röte ausgebreitet. Mama Anja kommt gerade aus der Küche in den Hinterhof. Auf dem Tablett balanciert sie kühle Getränke und Obststücke. Als sie Svea erblickt, stellt sie das Tablett auf dem Tisch ab. „Lass mich mal sehen. Deine Haut fühlt sich ganz warm und gespannt an“, sagt sie.
„Zeig mir auch mal deine Schultern. Oh je, das sieht nach einem Sonnenbrand aus. Komm, wir gehen lieber in die Apotheke. Dort wissen sie, was zu tun ist.“
Lüttje fliegt neugierig hinterher, als Mutter und Tochter die Straße entlanggehen. Vor der Apotheke kreist er einmal über dem Eingang und landet schließlich auf dem Vordach. Von dort aus überblickt er die Szene, als die Tür sich öffnet und die beiden eintreten. Im angenehm kühlen Raum werden sie freundlich vom Apotheker begrüßt: „Hallo Frau Schulz, hallo Svea. Ist es heute ein bisschen zu sonnig geworden?“
Svea nickt. Der Apotheker betrachtet die geröteten Stellen aufmerksam. „Das sieht nach einem leichten Sonnenbrand aus. Das kann beim Spielen im Wasser sehr schnell gehen, besonders bei Kindern. Die Sonne wird unterschätzt, wenn es dabei angenehm kühl ist.“
Er geht zum Regal und nimmt ein durchsichtiges Fläschchen in die Hand. „Das hier ist ein kühlendes Gel. Es zieht schnell ein, beruhigt die Haut und spendet Feuchtigkeit. Parfümfrei und gut verträglich, besonders für empfindliche Kinderhaut.“
Anja trägt eine kleine Menge auf Sveas Schulter auf. Die Kleine verzieht das Gesicht nicht mehr, sondern seufzt leise: „Schön kühl, das tut gut.“
Der Apotheker nickt und sagt zu Mutter Anja: „Bitte achten Sie immer auf den richtigen Sonnenschutz – eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, im Freien ein Sonnenhut und leichte, langärmelige Kleidung helfen zuverlässig. Und ganz wichtig: viel trinken. Auch im Schatten kann es zu viel werden.“
Er zeigt Anja eine kleine Sommerbroschüre, die auf der Apothekentheke ausliegt, mit Tipps zu Hautpflege, Hitzeschutz und dem Schutz empfindlicher Kinderhaut im Sommeralltag. Auf dem Rückweg kommen sie an Sveas Kita vorbei. Anja überlegt kurz, geht dann zum Eingang und hängt einen kleinen handgeschriebenen Hinweis an das Schwarze Brett:
„Kleine Erinnerung aus aktuellem Anlass: Auch an warmen, bewölkten Tagen kann die Sonne Kinderhaut stark reizen. Unsere Apotheke im Viertel hat uns gut beraten. Vielleicht hilft der Hinweis auch anderen Eltern.“
Hitze-Hacks aus der Apotheke: So bleiben Sie cool!
Zuhause angekommen zieht sie die Vorhänge zu und richtet der Familie eine gemütliche Ecke auf der Veranda her. Ein großer Krug Apfelschorle steht auf dem Tisch, dazu kalte Gurkenscheiben und Melonenwürfel. Svea liegt auf einer Liege, ein feuchtes Tuch auf der Stirn. Finn sitzt daneben und liest ihr leise vor.
Die Möwe Lüttje Duddkopp hat sich auf dem Fensterbrett niedergelassen. Sie schaut hinein, wie Svea langsam wieder zu Kräften kommt, und wackelt zufrieden mit dem Kopf. „So geiht dat! De Apotheker weet Bescheid, un de Familie Schulz is nu wedder op Kurs. Sonnenschutz is keen Luxus, dat is’n Muss!“
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