Hossa! Am 12. und 13. Juli 2019 steht die Hansestadt ganz im Zeichen des Schlager-Move. Doch Vorsicht bei der Anreise: Nicht nur Alkohol, auch Medikamente können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Bestimmte Arzneimittel machen müde oder unaufmerksamer. Dann gefährden Betroffene nicht nur sich, sondern auch andere – ohne sich der Gefahr bewusst zu sein. In unserem Blog-Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Fahrtüchtigkeit und Schlafmittel

Schlecht geschlafen und eine Schlaftablette eingenommen? Wer morgens wieder hinter dem Steuer sitzt, hat die Tablette vom Vorabend (fast) schon wieder vergessen. Doch die Arzneimittel wirken bis über die Nacht hinaus. Am Morgen ist oft nur ein Teil des Wirkstoffes abgebaut. Eine ausreichende Schlafzeit von sieben bis acht Stunden sollte eingeplant werden. Das gilt übrigens auch für freiverkäufliche Schlafmittel. Sie sind nicht ungefährlicher als verschreibungspflichtige. Schlaftabletten in der Selbstmedikation sollten außerdem immer nur eine kurzfristige Lösung sein.

Fahrtauglichkeit und Medikamente gegen Allergien

Unwissentlich unter Medikamenteneinfluss? Ein Problem, das Allergiker – ganz unerwartet – betrifft. Im Sommer haben Weizen, Raps und Gräser Hochsaison. Wer dagegen ein Allergie-Medikament einnimmt und dann Auto fährt, muss aufpassen. Antihistaminika können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Auch bei lokal wirkenden Arzneimitteln wie Augentropfen und Nasensprays kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Das gilt vor allem für Präparate mit dem Wirkstoff Azelastin. Allergiker informieren sich am besten in ihrer Apotheke, ob die Medikamente einzeln oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln beeinträchtigend wirken. Wer unter starkem Niesreiz oder tränenden Augen leidet, sollte das Auto sowieso stehenlassen.

Fahrtauglichkeit und Augentropfen

Auch äußerlich angewendete Arzneimittel können die Verkehrstauglichkeit einschränken. Werden Augentropfen gegen Glaukom („Grüner Star“) oder zur Pupillenerweiterung für eine ärztliche Untersuchung angewendet heißt es: Hände weg vom Lenkrad. Betroffene sollten das Steuer dann konsequent anderen überlassen.

Eingeschränkt fahrtauglich durch Blutdrucksenker

Zu Beginn einer blutdrucksenkenden Therapie muss mit Ermüdung, Unaufmerksamkeit und verzögerten Reaktionszeiten gerechnet werden. Das gibt sich im Behandlungsverlauf und hängt zudem vom Präparat ab. Damit Patienten ihre Therapie dennoch durchhalten, steht der Apotheker mit Rat und Tat zur Seite.

Nicht ans Steuer bei Schwindel und Benommenheit

Es gibt zahlreiche Medikamente, die Schwindel und Benommenheit hervorrufen. Damit wird auch die Reaktionsfähigkeit und – geschwindigkeit des Patienten gemindert. Vor allem Arzneimittel, die auf das Herz-Kreislauf-System oder das zentrale Nervensystem wirken, können die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen. Nicht nur die Aufmerksamkeit und Konzentration kann nachlassen. Auch die Sehkraft kann beeinträchtigt werden.

Fahrtauglichkeit und Medikamente – ein No-Go?

Wer sicher am Straßenverkehr teilnehmen will, sollte folgende Regeln beherzigen:

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über das Thema Fahrtüchtigkeit. Dabei sollten alle Arzneimittel, auch die rezeptfreien, unter die Lupe genommen werden.
  2.  Achten Sie auf körperliche Warnzeichen wie Schwindel, Müdigkeit oder Benommenheit.
  3. Halten Sie sich an die Dosierung bzw. den Einnahmerhythmus, der von Arzt und Apotheker vorgegeben wurde.
  4. Was Sie nicht tun sollten: Arzneimittel und Alkohol kombinieren. Das gilt auch für bestimmte Säfte oder Tropfen, die Alkohol enthalten.

Ein Festival der Liebe in Hamburg

Partygänger lassen das Auto ohnehin besser stehen. Dann lässt sich die norddeutsche „Fiesta Mexicana“ ganz unbeschwert genießen. Die Nr. 1 aller europäischen Schlagerspektakel startet am Samstag, den 13. Juli 2019, um 15 Uhr am Heiligengeistfeld. Alles rund um den Schlagermove erfahren Sie bei Hamburg Tourismus.