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Tag der Apotheke am 7. Juni: Was Apotheken vor Ort jeden Tag für die Gesundheitsversorgung leisten

Täglich drei Millionen Patientinnen und Patienten sicher zu versorgen, ist eine Aufgabe mit großer Verantwortung. Das neue Statistische Jahrbuch der ABDA ist da. Holen Sie sich alle Zahlen, Daten und Fakten zu Ihren Apotheken vor Ort gebündelt auf einen Blick.

Am 7. Juni ist Tag der Apotheke. Dieser Aktionstag macht sichtbar, was viele Menschen im Alltag ganz selbstverständlich nutzen: die persönliche, wohnortnahe und sichere Versorgung durch Apotheken vor Ort. Ob Arzneimittelberatung, Botendienst, Impfangebot, pharmazeutische Dienstleistung oder schnelle Hilfe bei akuten Gesundheitsfragen: Apotheken sind ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung.

Gerade weil viele Leistungen im Alltag leise und zuverlässig funktionieren, geraten sie leicht aus dem Blick. Der Tag der Apotheke ist deshalb ein guter Anlass, genauer hinzusehen. Denn Apotheken leisten deutlich mehr, als Medikamente abzugeben. Sie beraten, prüfen, erklären, begleiten und schaffen Sicherheit für Patientinnen und Patienten.

Warum ist der Tag der Apotheke wichtig?

Der Tag der Apotheke erinnert daran, wie wichtig Apotheken für eine funktionierende Gesundheitsversorgung sind. Jeden Tag versorgen Apotheken in Deutschland rund drei Millionen Patientinnen und Patienten. Diese Zahl zeigt, wie häufig Menschen auf die pharmazeutische Kompetenz vor Ort angewiesen sind.

Für viele Patientinnen und Patienten ist die Apotheke die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragen. Dort erhalten sie niedrigschwellige Unterstützung, ohne lange Wartezeiten und oft direkt im persönlichen Gespräch. Das gilt für ältere Menschen ebenso wie für Familien, chronisch Erkrankte, Berufstätige oder Menschen, die kurzfristig Rat benötigen.

Apotheken übernehmen dabei eine verantwortungsvolle Lotsenfunktion. Sie erklären die richtige Anwendung von Arzneimitteln, weisen auf Wechselwirkungen hin, helfen bei der Selbstmedikation und erkennen, wann ärztlicher Rat notwendig ist. Damit tragen sie täglich zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei.

Was leisten Apotheken vor Ort jeden Tag?

Apotheken sichern die Versorgung mit Arzneimitteln, beraten zu Gesundheitsfragen und unterstützen Patientinnen und Patienten mit zusätzlichen Leistungen. Dazu gehören unter anderem Botendienste, Impfangebote und pharmazeutische Dienstleistungen.

Besonders wichtig ist die persönliche Beratung. Arzneimittel wirken nur dann zuverlässig und sicher, wenn sie richtig angewendet werden. Deshalb prüfen Apothekenteams Dosierungen, mögliche Wechselwirkungen und individuelle Risiken. Sie erklären, wie Medikamente eingenommen, gelagert oder kombiniert werden sollten. Das ist besonders relevant für Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen.

Auch die zuverlässige Versorgung zu Hause spielt eine große Rolle. Täglich werden über 300.000 Botendienste durch Apotheken erbracht. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das mehr Sicherheit, mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität. Wer krank, immobil oder pflegebedürftig ist, kann so weiterhin zuverlässig mit notwendigen Arzneimitteln versorgt werden.

904.520 pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL), wurden im letzten Jahr erbracht. Bei diesen pDL nehmen wir uns extra viel Zeit für eure Gesundheit: Wir schulen euch zur richtigen Inhalationstechnik, checken eure Medikamente auf Wechselwirkungen oder messen euren Blutdruck. Kommt vorbei und bleibt gesund!

Wie helfen pharmazeutische Dienstleistungen?

Pharmazeutische Dienstleistungen, kurz pDL, sind zusätzliche Angebote der Apotheken, die die Arzneimitteltherapie sicherer und wirksamer machen. Im vergangenen Jahr wurden 904.520 pharmazeutische Dienstleistungen erbracht.

Diese Leistungen zeigen, wie sich die Rolle der Apotheke weiterentwickelt. Apothekenteams nehmen sich dabei gezielt Zeit für individuelle Gesundheitsfragen. Sie schulen zum Beispiel zur richtigen Inhalationstechnik, prüfen Medikamente auf mögliche Wechselwirkungen oder messen den Blutdruck. Gerade bei chronischen Erkrankungen, mehreren Arzneimitteln oder Unsicherheiten in der Anwendung können solche Angebote einen großen Unterschied machen.

Ein Beispiel ist die Inhalationstherapie. Viele Menschen mit Asthma oder COPD wenden ihre Inhalatoren nicht optimal an. Schon kleine Fehler können dazu führen, dass der Wirkstoff nicht richtig ankommt. Eine Schulung in der Apotheke kann helfen, die Anwendung zu verbessern und die Therapie sicherer zu machen.

Auch die erweiterte Medikationsberatung ist ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit. Wer dauerhaft mehrere Arzneimittel einnimmt, hat oft Fragen: Passt alles zusammen? Gibt es Doppelverordnungen? Können Nebenwirkungen auftreten? Die Apotheke vor Ort kann hier strukturiert prüfen und verständlich erklären.

Hohe Zufriedenheit beim Impfen: 94 % der Menschen, die sich bei uns gegen Grippe oder COVID-19 haben impfen lassen, waren sehr zufrieden und würden es jederzeit wieder tun.

Warum sind Impfungen in Apotheken ein wichtiger Beitrag zur Prävention?

Impfungen in Apotheken erleichtern den Zugang zu präventiver Gesundheitsversorgung. Aktuell können Apotheken unter bestimmten Voraussetzungen gegen Grippe und COVID-19 impfen. Die hohe Zufriedenheit zeigt, dass dieses Angebot gut angenommen wird: 94 Prozent der Menschen, die sich in der Apotheke gegen Grippe oder COVID-19 impfen ließen, waren sehr zufrieden und würden es jederzeit wieder tun.

Das ist ein starkes Signal. Denn Prävention funktioniert besser, wenn sie einfach erreichbar ist. Apotheken liegen oft zentral, sind vertraut und bieten kurze Wege. Dadurch können sie helfen, Impflücken zu schließen und mehr Menschen für Schutzimpfungen zu erreichen.

Perspektivisch könnte das Impfangebot in Apotheken erweitert werden. Genannt werden unter anderem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung und FSME. Für Patientinnen und Patienten wäre das ein weiterer Schritt hin zu einer leichter zugänglichen Gesundheitsvorsorge.

Welche Bedeutung haben Apotheken für die wohnortnahe Versorgung?

Apotheken vor Ort sind besonders wichtig, wenn gesundheitliche Versorgung schnell, persönlich und verlässlich sein muss. Sie sichern nicht nur die Abgabe von Arzneimitteln, sondern übernehmen auch Beratung, Prävention und Unterstützung im Alltag.

Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft wird diese Rolle wichtiger. Viele Menschen leben mit chronischen Erkrankungen, nehmen mehrere Medikamente ein oder benötigen regelmäßig Beratung. Gleichzeitig stehen Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und andere Teile des Gesundheitswesens unter Druck. Apotheken können hier entlasten, weil sie niedrigschwellige Hilfe anbieten und viele Fragen direkt klären.

Die wohnortnahe Versorgung ist dabei nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit. Sie ist ein Stück Gesundheitsinfrastruktur. Wenn Apotheken gut erreichbar sind, profitieren Patientinnen und Patienten von kurzen Wegen, schneller Beratung und persönlichem Vertrauen.

Was zeigt das Statistische Jahrbuch der ABDA?

Das neue Statistische Jahrbuch der ABDA bündelt Zahlen, Daten und Fakten zu Apotheken vor Ort. Es zeigt, welche Leistungen Apotheken täglich erbringen und welchen Beitrag sie zur Gesundheitsversorgung leisten.

Die Zahlen machen deutlich: Apotheken sind weit mehr als Ausgabestellen für Medikamente. Sie sind Beratungsorte, Präventionspartner, Versorgungsstützpunkte und ein wichtiger Teil der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur. Ob drei Millionen Patientenkontakte pro Tag, über 300.000 Botendienste täglich, mehr als 900.000 pharmazeutische Dienstleistungen oder hohe Zufriedenheit mit Impfangeboten: Die Leistungen der Apotheken sind konkret messbar und für viele Menschen unmittelbar spürbar.

Fazit: Apotheken sichern Gesundheit, jeden Tag

Der Tag der Apotheke am 7. Juni ist mehr als ein Aktionstag. Er ist eine Gelegenheit, die tägliche Arbeit der Apothekenteams sichtbar zu machen. Sie beraten, prüfen, impfen, liefern, erklären und unterstützen. Damit leisten sie jeden Tag einen wichtigen Beitrag zur sicheren, wohnortnahen Gesundheitsversorgung.

Wer Fragen zu Arzneimitteln, Impfungen, pharmazeutischen Dienstleistungen oder Gesundheitsvorsorge hat, findet in der Apotheke vor Ort kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich beraten und bleiben Sie gesund.

Häufige Fragen zum Tag der Apotheke

Wann ist Tag der Apotheke?

Der Tag der Apotheke findet am 7. Juni statt. Er macht auf die Bedeutung der Apotheken vor Ort für die Gesundheitsversorgung aufmerksam.

Was wird am Tag der Apotheke gefeiert?

Im Mittelpunkt stehen die Leistungen der Apotheken für Patientinnen und Patienten. Dazu gehören Arzneimittelberatung, sichere Versorgung, Botendienste, Impfungen und pharmazeutische Dienstleistungen.

Was sind pharmazeutische Dienstleistungen?

Pharmazeutische Dienstleistungen sind zusätzliche Beratungs- und Prüfangebote der Apotheke. Dazu gehören unter anderem die Blutdruckmessung, die Schulung zur richtigen Inhalationstechnik und die erweiterte Medikationsberatung.

Welche Impfungen sind in Apotheken möglich?

Apotheken können unter bestimmten Voraussetzungen gegen Grippe und COVID-19 impfen. Perspektivisch wird über eine Erweiterung des Impfangebots gesprochen.

Warum sind Apotheken vor Ort wichtig?

Apotheken bieten schnelle, persönliche und qualifizierte Hilfe bei Gesundheitsfragen. Sie sichern die Arzneimittelversorgung, unterstützen die richtige Anwendung von Medikamenten und tragen zur Prävention bei.

Alle wichtigen Zahlen, Daten, Fakten zur Arzneimittelversorgung in Deutschand und zum Apothekenwesen finden Sie im aktuellen Statistischen Jahrbuch:

https://www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/ZDF/ZDF-2026/ABDA_Statistisches_Jahrbuch_ZDF_2026.pdf

 

 

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