Der Himmel ist grau, und aus vielen Schornsteinen steigt heller Rauch auf. Lüttje Duddkopp zieht seine Flügel enger an den Körper. Kühle Luft liegt über der Alster. „Dat is so’n Luft, de maakt de Atem ganz schön sensibel“, murmelt er und gleitet über die Dächer von Hamburg.
In einer ruhigen Seitenstraße entdeckt sie das Fenster der Familie Schulz. Drinnen sitzt Papa Sönke am Esstisch. Vor ihm liegt ein neues Inhalationsgerät. Er dreht es in der Hand, schaut noch einmal auf den Beipackzettel und seufzt. „Das ist jetzt ein anderes als vorher“, sagt er zu Mama Anja. „Sieht ähnlich aus, fühlt sich aber ganz anders an.“
Lüttje Duddkopp landet auf dem Fenstersims. „Aha“, denkt er. „Neues Gerät – dat mutt man erst mol richtig kennen.“
Lüttje Duddkopp und das kleine Immun-Lexikon
Gut eingestellt – aber auch richtig angewendet?
Sönke hat Asthma und kommt im Alltag meist gut zurecht. Nach dem letzten Arztbesuch wurde seine Behandlung jedoch auf ein anderes Inhaliergerät umgestellt. „Der Wirkstoff ist derselbe“, hatte der Arzt gesagt. Trotzdem ist Sönke unsicher. „Ich weiß nicht, ob ich das wirklich richtig anwende“, meint er.
Anja nickt. „Dann lass uns in die Apotheke gehen. Die schauen da bestimmt noch einmal genau drauf.“
Richtiges Inhalieren in der Apotheke – Unterstützung durch pharmazeutische Dienstleistungen
Wenig später stehen sie in der Apotheke im Viertel. Lüttje Duddkopp kreist kurz über dem Eingang und nimmt seinen Platz auf dem Vordach ein. Drinnen ist es warm und ruhig. Der Apotheker begrüßt die beiden und bittet Sönke, das neue Inhalationsgerät zu zeigen.
„Ein Gerätewechsel ist ein idealer Anlass, die Inhalationstechnik noch einmal genau zu überprüfen“, erklärt er. „Auch wenn der Wirkstoff gleichbleibt, unterscheidet sich die Handhabung oft deutlich.“ Im Rahmen der pharmazeutischen Dienstleistungen zur korrekten Anwendung von Inhalationsgeräten nimmt er sich deshalb besonders viel Zeit, damit Sönke genau versteht, worauf es bei der Anwendung ankommt und die Therapie zuverlässig wirken kann.
Als erstes zeigt Sönke, wie er das Gerät benutzt. Der Apotheker erklärt die einzelnen Schritte, korrigiert kleine Handgriffe und übt mit ihm die passende Atemtechnik – bei diesem Gerät gehört auch ein kurzes Anhalten des Atems dazu. „So stellen wir sicher, dass der Wirkstoff wirklich in der Lunge ankommt“, sagt er.
Lüttje Duddkopp wackelt zustimmend mit dem Kopf. „Dat sünd genau de lütten Saken, de grooten Unterschied maken.“
Neue pharmazeutische Dienstleistungen in der Apotheke
Mehr Sicherheit für den Winteralltag
Nach ein paar Übungszügen fühlt sich Sönke deutlich sicherer. „Jetzt verstehe ich, warum sich das vorher ungewohnt angefühlt hat“, sagt er. Der Apotheker gibt ihm noch Tipps für den Winteralltag: kalte Luft langsam einatmen, draußen bei Bedarf einen Schal vor Mund und Nase tragen und das Inhalationsgerät regelmäßig reinigen.
Zuhause angekommen stellt Sönke das Inhalationsgerät griffbereit auf den Tisch. Am Abend inhaliert er ruhig und gleichmäßig. Die Anwendung geht ihm nun sicher von der Hand.
Lüttje Duddkopp sitzt auf dem Fensterbrett und schaut zufrieden hinein. „Inhalieren in der Apotheke“, murmelt er leise, „Dat is nich bloß Erklärung. Dat is Sicherheit för jeden Atemzug.“
Mit einem sanften Flügelschlag erhebt er sich in die winterliche Luft über Hamburg, während drinnen alles wieder im richtigen Rhythmus läuft.
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