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Rauchen? Muss nicht sein. Jetzt gemeinsam aufhören!

Rauchen? Muss nicht sein. Jetzt gemeinsam aufhören!

Foto: IFT-NORD

Rauchen ist das größte vermeidbare Risiko für Krebs. Jedes Jahr erkranken bundesweit rund 85.000 Menschen aufgrund ihres Tabakkonsums an der Tumorerkrankung. Wer sich vorgenommen hat, endlich mit dem Rauchen, Dampfen oder Tabakerhitzen aufzuhören und dafür noch einen Motivationsschub benötigt, kann sich bis zum 30. April einfach und bequem online für die Aktion „Rauchfrei im Mai“ anmelden. Teilnehmer erhalten schon vor dem Start des Aktionsmonats und natürlich währenddessen sowie danach hilfreiche Tipps. Mit etwas Glück winken zudem Geldgewinne bis zu 1.000 Euro. Auch die Apotheke vor Ort unterstützt Aufhörwillige mit Beratung und geeigneten Präparaten zur Entwöhnung. Ein Rauchstopp verbessert die Lebensqualität, verlängert die Lebenszeit und spart pures Geld.

Das Herz-Kreislauf-System leidet mit

Etwa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht. Neben klassischen Zigaretten sind E-Zigaretten und Tabakerhitzer weit verbreitet. Zwar stellt die Industrie diese gern als weniger schädlich dar, doch erste Studien weisen auf vergleichbare gesundheitliche Risiken hin. Viele dieser Produkte gelangen zudem ohne vorherige Prüfung auf den Markt, was zusätzliche Gefahren birgt. Neben dem Krebsrisiko drohen Schädigungen anderer Organe. Das Herz-Kreislauf-System wird ebenfalls stark belastet: Geschädigte Blutgefäße erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch das Umfeld bleibt nicht verschont, denn Passivrauch und Passivdampf stellen ebenfalls eine erhebliche Belastung dar.

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Endlich aufzuhören lohnt sich immer

Ganz egal, wie lange jemand geraucht hat, ein Rauchstopp zahlt sich immer aus und kann schnell Wirkung zeigen: Oft normalisieren sich Puls und Blutdruck nach gerade einmal 20 Minuten. Nach rund 12 Stunden sinkt der Kohlenmonoxidwert im Blut, sodass wieder mehr Sauerstoff zu den Organen transportiert wird. Bereits nach wenigen Wochen kann sich die Lungenfunktion verbessern und nach einem Jahr das Risiko für koronare Herzerkrankungen abnehmen. Langfristig sinken sowohl das Schlaganfallrisiko als auch die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung. Dennoch ist die Zahl der ernsthaften Aufhörversuche in den vergangenen Jahren stetig zurückgegangen. Oft benötigen Raucher mehrere Anläufe, bis der Ausstieg endgültig gelingt.

Mitmachen und „rauchfrei“ werden

Der Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ ist die optimale Gelegenheit, das Rauchen, Dampfen oder Tabakerhitzen endlich hinter sich zu lassen. Die Aktion soll Raucher motivieren, im Mai gemeinsam mit vielen anderen in ein rauchfreies Leben zu starten. Zur täglichen Unterstützung gehören praxisnahe Tipps und Tricks auf WhatsApp und Instagram, die helfen, das Rauchverlangen zu besiegen und Entzugserscheinungen zu mildern. Ebenso gibt es viele Anregungen, wie Betroffene neue Gewohnheiten entwickeln und den Übergang in ein dauerhaft rauchfreies Leben gestalten können. „Rauchfrei im Mai“ wird vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und der Deutschen Krebshilfe gefördert.

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Hilfe aus der Apotheke vor Ort

Zusätzliche Unterstützung erhalten Aufhörwillige in der Apotheke: Verschreibungsfreie, apothekenpflichtige Nikotinersatzprodukte können die Aussichten auf einen Erfolg deutlich steigern. Hierzu gehören Pflaster, Lutschtabletten, Kaugummis, Mundsprays sowie Inhaler in verschiedenen Stärken. Die Präparate versorgen den Körper für die Dauer der Anwendung mit Nikotin, ohne die schädlichen Begleitstoffe des Tabakrauchs. Welches Produkt am besten geeignet ist, hängt vom individuellen Fall ab. Apotheker können nach einem persönlichen Beratungsgespräch passende Empfehlungen und Tipps für die Entwöhnungszeit geben. Allerdings ist Geduld gefragt: Eine Nikotinersatztherapie kann einige Wochen bis zu sechs Monate dauern. Währenddessen wird die Nikotindosis kontinuierlich reduziert.

Weitere kostenlose Angebote

Wer seine Erfolgschancen, nicht mehr zu rauchen, noch weiter steigern möchte, kann zusätzliche Hilfsangebote nutzen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit stellt unter www.rauchfrei-info.de vielfältige Informationen bereit. Im Forum und im Chat können sich Betroffene untereinander austauschen. Die kostenfreie Telefonberatung unter 0 800 8 31 31 31 ist montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Dort erhalten Aufhörwillige persönliche Unterstützung – schnell, unkompliziert und auch während des Aktionsmonats. Wer sofort beginnen möchte, kann außerdem jederzeit das „rauchfrei Ausstiegsprogramm“ unter www.rauchfrei-info.de/unterstuetzung/ausstiegsprogramm/ nutzen.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ finden Sie unter www.rauchfrei-im-mai.de.